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Woher man Motive für den Druck auf Desserts bekommt
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Woher man Motive für den Druck auf Desserts bekommt

Vom Kundenfoto über fertige Vorlagen bis zu neuronalen Netzen, Bildbanken und Designer-Vorlagen – ein großer Überblick über Bildquellen.

Eine der ersten Fragen, die Konditoren vor dem Kauf eines Druckers stellen: „Woher bekomme ich die Motive für den Druck?“

Die Antwort ist einfach: Heute hat ein Konditor sehr viele Quellen – vom Kundenfoto über fertige Vorlagen bis zu neuronalen Netzen, Bildbanken, Pinterest, Etsy und Designer-Vorlagen.

Wichtig ist vor allem, ein Bild in guter Qualität, passender Größe und – wenn das Produkt serienmäßig verkauft wird – mit klaren Rechten zur kommerziellen Nutzung zu verwenden.

1. Eigene Fotos des Kunden

Sehr oft bringt der Kunde selbst das Bild mit, das er auf einer Torte, einem Lebkuchen, einem Cupcake oder einem anderen Dessert sehen möchte: ein Foto eines Kindes, ein Familienbild, ein Firmenlogo, einen Glückwunsch, ein Bild aus dem Messenger.

Gerade solche Bilder machen ein Produkt persönlich – und Personalisierung steigert fast immer den Wert des Auftrags.

In den meisten Fällen reicht ein Foto sogar von einem gewöhnlichen Smartphone für den Druck aus. Die Aufgabe des Konditors ist es, das Bild bei Bedarf etwas aufzubereiten: zuschneiden, Qualität verbessern, Hintergrund entfernen, Schriftzug hinzufügen, das Foto in ein fertiges Design einfügen. Dafür lassen sich Grafikprogramme oder einfache Online-Dienste verwenden:

2. Unsere ArTer-Vorlagensammlung

ArTer-Kunden stellen wir eine große Bibliothek mit mehreren tausend thematischen Bildern und fertigen Vorlagen zur Verfügung: zu Festen, Kindersets, Firmenaufträgen, Saisonkollektionen und verschiedenen Dessertarten.

Das ist der schnellste Start: Man muss nicht bei null anfangen, Bilder suchen und sich erste Designs ausdenken. Man nimmt eine fertige Vorlage, fügt Name, Datum, Glückwunsch oder Logo hinzu – und kann sofort mit dem Drucken beginnen.

3. Neuronale Netze und KI-Dienste

Heute kann ein Konditor nicht nur das perfekte Bild suchen, sondern es mithilfe künstlicher Intelligenz selbst erstellen. Es genügt, die Idee in Worten zu beschreiben, zum Beispiel:

Der KI-Dienst generiert ein Bild, das man anschließend nachbearbeiten kann: Hintergrund entfernen, Farbe ändern, eine Serie in einem Stil erstellen, an eine runde, quadratische oder figürliche Form anpassen.

Solche Dienste gibt es sehr viele. Viele haben kostenlose Kontingente, doch für die laufende Arbeit ist oft ein günstiger kostenpflichtiger Tarif praktischer (meist beginnen Basistarife bei etwa 10–20 Dollar im Monat; die Bedingungen prüft man am besten auf den Websites der Dienste).

4. Bildbanken und Bildbibliotheken

Mit der Entwicklung der KI werden Bildbanken anders genutzt, doch sie sind nach wie vor sehr nützlich – besonders, wenn man hochwertige Fotos, Hintergründe, Texturen, Blumen, Beeren, Vintage-Illustrationen braucht.

Wichtig: Prüfen Sie vor der kommerziellen Nutzung stets die Lizenzbedingungen. Nicht alle Bilder dürfen auf Produkten zum Verkauf gedruckt werden – besonders solche mit erkennbaren Marken, Logos, Figuren und Personen.

Kostenlose Bildbanken:

Kostenpflichtige Bildbanken (für Firmenaufträge, Verpackungen, Werbung, Premium-Sets):

5. Designer-Vorlagen

Eine eigene praktische Variante ist es, fertige Vorlagen bei Designern zu kaufen, die sich speziell auf Konditoreidruck spezialisiert haben. Solche Profis erstellen Illustrationen passend zur Lebkuchenform, Druckanordnungen, Konturen und Ausmal-Lebkuchen, Topper, Saisonsets, Adventskalender, Vorlagen für Firmenaufträge und Designs mit Logos.

Solche Designer findet man auf Instagram, Etsy, Pinterest, in Facebook-Gruppen und auf Telegram. Nützliche Suchbegriffe: „Vorlagen für Lebkuchen“, „Illustrationen für Konditoren“, „Vorlagen für Lebensmitteldruck“, „харчовий друк макети“, „пряники розмальовки макети“, „edible image digital download“, „printable cake topper“, „cookie printable template“, „gingerbread printable“.

Der Vorteil von Designer-Vorlagen besteht darin, dass der Konditor kein zufälliges Bild aus dem Internet erhält, sondern fertiges Arbeitsmaterial in der richtigen Größe, im passenden Stil, oft bereits mit Konturen, Schriftzügen und Anordnung für den Druck. Für Saisonkollektionen, Adventskalender, Kindersets und Firmengeschenke ist das besonders praktisch.

6. Wo man Ideen findet und sieht, was sich gerade verkauft

Heute ist nicht einmal mehr die Frage „woher das Bild nehmen“ entscheidend, sondern die Frage: Was genau drucken, damit das Produkt beim Käufer einen Wow-Effekt auslöst? Inspirationsquellen hat ein Konditor heute sehr viele.

Wichtig ist: Pinterest, Instagram, TikTok und Facebook sind in erster Linie Inspirationsquellen. Bilder von dort sollte man nicht einfach kopieren und auf Produkten zum Verkauf drucken, ohne die Urheberrechte zu kennen.

Zum Abschluss

Welche Quelle Sie auch wählen – das Bild sollte scharf, in passender Größe und für den Druck ausreichend hochwertig sein.

Für eine einzelne persönliche Torte kann man oft das Bild verwenden, das der Kunde mitgebracht hat. Doch für Seriensets, Firmenaufträge und Produkte, die Sie regelmäßig bewerben und verkaufen, ist es besser, Bilder mit klarer Lizenz zu verwenden: eigene Fotos, gekaufte Vorlagen, Autorenarbeiten, KI-Bilder oder geprüftes Material aus der ArTer-Sammlung.

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